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Page name: Luna 3 [Logged in view] [RSS]
2005-09-08 18:49:25
Last author: Fortune Orange
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~*Luna Seite 3*~


Rio war eingeschlafen. Obwohl er genau so zerstreut war wie seine Schwester war er eingenickt. Als er nach wenigen Stunden aufwachte ging gerade die Sonne auf. Er hatte Kopfschmerzen und das Sonnenlicht blendete seine Augen. Er blinzelte, und sah das überhaupt keine Wachen gab. Solaris blickte um sich. In einer Versammlung vieler Käfige saß ein Mädchen mit schwarzen Haaren. Das konnte Luna sein. Er ging auf die Käfige zu.
“Luna?” Er tippte vorsichtig das Mädchen an.
Sie sprang auf und stieß sich leicht den Kopf an der Eisernen Stange, “Rio! Du weißt nicht wie froh ich bin dich zu sehen! Ich hab schon gedacht du hättest dich aus dem Staub gemacht!”
“Denkst du ich lasse meine Schwester doch nicht so Mutterselen allein bei den Spaniern!”
“Ist das dein Bruder?” Mischte sich Lenora in das Gespräch ein.
“Ja……irgendwie schon…” überlegte Luna. “Er heißt übrigens Rio. Und Rio, das ist Lenora.”
“Hallo” begrüßte er Lenora flüchtig. “Und wie planst du hier heraus zu kommen?” Wandte sich Rio and Luna.
“Ich plane gar nichts. Später irgendwann kommt ein alter Mann namens Ro…Rogelio glaub ich. Er ist ein Italienischer Spion. Der hilft mir hoffentlich hier raus.”
Bevor Rio noch weiter fragen konnte drangen aus dem nächsten Zelt laute Stimmen;
“Wieso hast du keine Wachen auf gestellt? Die Weiber entkommen uns noch! Hat du denn schon vergessen das sie alle Geiseln sind? Jetzt mach endlich und such die Wachen auf!”
Da schlich sich Rio schnell wieder hinter seinen Felsen.
“Los Kinder, aufwachen. Ich bin’s, Rogelio.” Ein alter Mann mit unzähligen Falten kam aus dem Zelt angehumpelt.
“Ist er das?” Fragte Luna neugierig.
“Ja” kicherte Lenora.
Luna verstand nicht was so lustig and diesem Mann war. Er sah aus als würde er die Last von Weisheiten aus Jahrhunderten tragen.
“Oh” keuchte er “schon wieder eine neue…schrecklich! Wie heißt du denn, meine kleine?” Er hatte sich etwas runter gebeugt sodass sie auf der selben Augenhöhe waren. Luna schaute in seine endlos blauen Augen. Dieser Blick kam ihr so bekannt vor.
“Luna…”
“Luna! Die Rettung ist gekommen!” Der alte ließ seine Krücke fallen und fing an zu einem lautlosen Rhythmus zu tanzen, bis er so außer Atem war das er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Er holte einen Schlüssel von unter seinem Hemd hervor und Schloss Lunas Käfig auf.
“Los, wir suchen die Sonne!” Er zog Luna aus dem Käfig.
“Nein, es tut mir leid aber sie müssen mich verstehen. Ich werde nirgends hingehen ohne meinen Bruder, und will natürlich wissen wohin es geht!”
“Stimmt, du hast wahrscheinlich noch keine Ahnung von deiner Verantwortung. Und die Prophezeiung ist dir auch noch nicht bekannt?”
“Nein…” Jetzt hatte Luna entgültig verloren.
“Ach, da hast du viel nachzuholen…….” Er zog Luna zu dem Felsen hinter dem Rio hockte.
“Rio, dass ist Rogelio. Der Mann der mich frei gelassen hat.”
“Ist das dein Bruder?”
“Ja, das bin ich, Rio-Paolo” antwortete Rio.
“Nein, das ist nicht richtig. Du bist nicht ihr Bruder. Ihr Bruder heißt anders, so steht es in der Prophezeiung. So ist es.” Nuschelte Rogelio zu sich.
“Solaris vielleicht?” Fragte Luna hoffnungsvoll.
“Solaris, ja! Wir müssen ihn finden!” Damit wollte der Alte Luna weg zerren.
“Nein, warte! Ich weiß wo Solaris ist”
“Führ mich zu ihm!” Schrie der Spion Abenteuer süchtig.
Luna zog ihn zurück “Solaris ist hier!”
“Wo? Ich sehe ihn nicht!”
“Hier” sie deutete auf Rio “das ist Solaris. Der Echte.”
“Ja, ich bin der Echte Solaris, der, der wissen will was hier passiert!” Schrie Rio verärgert.
“Das würde ich auch gerne….” Sagte Luna, aber etwas sanfter.
“Schon gut, aber es ist eine lange Geschichte.” Fing Rogelio an.
Den ganzen Morgen redeten sie über mehr als Luna und Rio je verstehen könnten, aber das wichtigste kapierten sie doch.

“So” sagte die etwas genervte Luna “jetzt gehen wir alles erstmal durch”
“Wir müssen die “Aphrodite” retten.” Zwitscherte Rio.
“Nein Rio, in Detai!” Und da fing sie and alles aufzuzählen “Erstmal bist du mein echter Bruder. Wir haben bestimmte Kräfte die niemand außer uns hat: Zauber und Telepathie. Unsere Zauberkräfte sind aber sehr schwach, und nur gebrauchbar wenn wir unsere Schwerter bei uns haben. Schwerter die nur uns gehören, Schwerter die wir nicht einmal haben. Und Schwerter die uns nicht umbringen können. Unsere Telepathie können wir immer einsetzen. Aber wenn wir mit anderen Leuten telepathieren wollen kostet uns das Unmengen von Kraft. Zurrück zu den Schwerten; sie sind irgendwo am Markusplatz versteck. Deswegen hat er uns immer so angezogen. Wenn wir die Schwerter haben müssen wir die Evelina retten, die Prinsessin. Der Grund des Kriegs.”
“Das Teil hab ich nicht kapiert…”unterbrach Rio.
Luna seuftzte “Evelina wurde von irgend einem Spanishen Bösewicht gepackt und weggeschleppt, in der Hoffnung Spanien könnte Italien damit erpressen. Hat natürlich geklappt! Rogelio, der übrigends der engste Freund und bester Berater des Königs ist, hat ihnen alles angeboten. Gierig wie sie sind haben sie alles genommen aber die Prinzessin behalten. Da wurde der König sauer, welches ja selbstverständlich ist, und hat Krieg angesagt. Die faulen Spanier hatten überhaupt keine Chance gegen uns, weil sie nicht auf den Zorn des Königs vorbereitet waren. Da sie aber auch nicht ganz so dumm sind wie sie aussenhen schleppten sie einfach allle Mädchen und Frauen weg und steckten sie in Käfige, wie mich. So hofften sie uns ein Zweites mal erpressen zu können. Diesmal waren wir schlauer, und willigten nicht ein den Krieg zu beenden, sondern schickten Rogelio um die Gefangenen zu füttern und befreien.”
“Gut, das hab ich jetzt kapiert, aber jetzt weiter mit der Zusammenfassung. Du warst an dem Teil stehen geblieben wo wir Evaline retten müssen.”
“Eveline. Also, wenn wir die gerettet haben kehren wir nach Italien zurrück und kriegen bestimmt irgend ein ehren Orden oder so.”
“Naja” Sagte Rio, der langsam daran zweifelte ob ein Orden die weite Reise überhaut Wert war. “Und wieso müssen ausgerechnet WIR diese Eveline retten, wir kennen sie doch gar nicht!”
“Rio, hasst du denn nicht aufgepasst als er mit uns über unsere Eltern gesprochen hat?”
Er ignorierte diese Frage.
“Und über die Prophezeiung? Ach Rio, du bist mir ja einer. Vor vielen vielen jahren, was weiss ich, so um die hundert, gab es ein Mann. Er war nicht nur irgend ein Mann, sondern er war Fermin. Fermin war ein großer Zauberer, so groß das er eine Berühmtheit under den Stelkins war.”
“Stelkins?” Wunderte sich Rio.
Weder suftzte Luna. “Die Stelkins sind ein Uraltes, längst ausgeestorbenes Folk. Zu der Zeit gab es viele Fölker, und jedes Folk hatte seine eigenen Stärken und schwächen. Die Stelkins, zum Beispiel, waren große Zauberer, aber kleine Menschen. Sie hielten sich gern im Hintergrund und waren derart unsotial, dass sie fast vergessen wurden. Bis Fermin mit seiner zweiten Gabe kam. Seine zweite Gabe war in die Zukunft zu sehen. Diese “Gabenkombination” war einmalig. Aus diesen Gaben wurde die Prophezeiung. Bis jetzt ist alles so gegangen wie es sein sollte, unsere Eltern sind auf gehimnissvoller Weise verschwunden,dann ist die Prinzessin seit fast vier Jahren weg, und jetzt der Krieg. Weiter geht es nicht, die Prophezeiung endet dort. Auch ist sie nicht im großen Detai geschrieben.”
“Toll, und wie sollen wir an den Pyrenäen vorbei nach Katalonien kommen?” Fragte Rio emphört.
“Wieder nicht aufgepasst! Das wussten die Entführer nämlich auch nicht. Also sind sie einfach nach Gela, in Sizilien, gegangen.”
Sie kamen endlich am Markus Platz an.
“Und wo sollen wir hier zwei Schwerter finden? Erstens sind hier so viele Menschen dass man glatt den überblick verliert, und zweitens, wo soll man anfangennach zwei alten Schwertern zu suchen, die aus dem Jahr der Prophezeiung stammen?” Fragte jetzt Luna.
“Ich habe keine Ahnung! Wahrscheinlich ist eh schon ales zugebaut!”
“Ach Rio, denk doch mal nach! Natürlich hat Fermin die Schwerter dort verteckt wo sich nichts verändert! Er konnte soch sehen wo was passiert!”
“Also in einer Statue, oder einem Denkmal…”überlegte er.
“Zum Beispiel. Aber lass uns heut Abend nach den Schwertern suchen.” Luna nahm Rio an die hand und schlängelte sich mit ihm geschickt duch die Menschen Menge, zu einem Stand an dem sich die Käufer nur so häuften.
“Los, komm” Sagte Luna Telepatisch “Wenn irgendjemand etwas ruft, das sich anhört als hätte jeman etwas geklaut, renn einfach ganz schnell weg! Falls wir und dabei verlieren sollten treffen wir uns hinter dem Felsen bei den Spanischen Zelten!”

Der Rest kommt so bald wie möglich!!!!!

zurrück zu Luna 2 oder Luna, Kind des Mondes oder hoch [#]

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